
Thomas Huber, 1955 in Zürich geboren, entwickelt eine Malerei, die in einem poetisch-konzeptuellen Grenzbereich zwischen Bild und Text agiert. Seine Werke eröffnen illusionistische Bildräume, in denen Architektur, symbolische Elemente und zeitliche Überlagerungen suggestiv miteinander verschränkt sind – dabei bleibt das Bild immer eine verhaltene, melancholische Verheißung. In einem visuellen Tagebuch hält er seine Umgebung am Lago Maggiore in Landschaftsskizzen fest.
Huber hat seit den frühen 1980er-Jahren international ausgestellt, zahlreiche Auszeichnungen erhalten (etwa Meret Oppenheim Preis, Kunstpreis Düsseldorf, art multiple-Preis) und bedeutende künstlerische Positionen bekleidet – darunter Professuren und den Vorsitz im Deutschen Künstlerbund.
zum ShopBiografie
| 1955 | geboren in Zürich, Schweiz |
| 1977 – 1978 | Kunstgewerbeschule Basel |
| 1979 | Royal College of Art London |
| 1980 – 1983 | Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Fritz Schwegler |
| 1984 | Kiefer-Hablitzer Preis, Bern, Kunstfonds, Bonn |
| 1987 | Rheinbrücke-Preis, Basel |
| 1989 – 1990 | Auszeichnung des Kulturkreises des BDI |
| 1990 | NUR-Reisestipendium |
| 1992 – 1999 | Professur an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig |
| 1993 | Kunstpreis der Stadt Zürich |
| 1995 | Niedersächsischer Kunstpreis |
| 1998 | art-multiple-Preis, Messe Düsseldorf |
| 2000 – 2002 | Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes |
| 2004 | Preis der Heitland Foundation |
| Lebt und arbeitet in Mettmann, bei Düsseldorf |