Martin Assig

Martin Assig, Ornament, Kann ich was dafür?, Himmel? Ja? Nein?, 2012
Martin Assig, Folge von 3 Radierungen, 2012

Martin Assig, 1959 in Schwelm geboren, lebt und arbeitet in Berlin und im brandenburgischen Brädikow. Er studierte von 1979 bis 1985 an der Hochschule der Künste Berlin, war Meisterschüler bei Hans‑Jürgen Diehl und erhielt u. a. den Kunstpreis der Stadt Zweibrücken (1986) sowie den Käthe‑Kollwitz‑Preis (1993).

Mit der selten angewendeten Technik der Enkaustik schafft Assig Bilder von starker Farbigkeit und reliefartiger Oberflächen, die eine verschränkte Balance zwischen Ornament und Körperfragment, Abstraktion und Schrift, sichtbarer Form und innerem Zeugnis bilden. Seine Werke vereinen Sensualität, Spiritualität und existenzielle Fragen in einem poetisch-dichten ästhetischen Kosmos.

Assig ist in bedeutenden Museen und Sammlungen vertreten (MoMA New York, Museo Reina Sofía, Bundeskunstsammlung und weitere). Die große Retrospektive „Weil ich Mensch bin“ im Museum Küppersmühle Duisburg (2022–23) bot einen eindrücklichen Überblick über sein langjähriges Schaffen – ein Werk, das von Lebenslust und Endlichkeit, Resilienz und Reflexion gleichermaßen getragen ist.

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Biografie

1959geboren in Schwelm
1979-1985Studium an der Hochschule der Künste in Berlin
1983Studienstiftung des Deutschen Volkes
1985Meisterschüler bei Hans-Jürgen Diehl
1986Kunstpreis der Stadt Zweibrücken
1992-1994Stipendiat der Günther-Peill-Stiftung, Düren
1993Käthe-Kollwitz-Preis, Akademie der Künste, Berlin und Kreissparkasse Köln
2000Gastprofessur an der Hochschule der Künste in Berlin
lebt und arbeitet in Berlin und Brädikow, Brandenburg

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